• Grey Glacier from the John Gardner Pass, on the Circuit Trek

Wandern im Torres del Paine Park

Trekkings im berühmtesten Nationalpark Chiles

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Der Nationalpark Torres del Paine ist einer der beliebtesten Nationalparks nicht nur in Chile, sondern in der gesamten Andenregion, und das aus gutem Grund. Die Gipfel ragen in schroffer Pracht empor, die Fauna ist unglaublich vielfältig und die Gletscher haben (noch) eine erstaunliche Länge.

 

Der Torres del Paine O-Circuit und der W-Trek sind die beiden klassischen mehrtägigen Wanderrouten im Nationalpark Torres del Paine. An vier oder fünf Wandertagen bietet der W-Trek spektakuläre Aussichten auf

 

das Französisches Tal

• die Torres del Paine Granit Türme oder den

• imposanten Grey Gletscher.

Warum sollte man einmal im Leben im Torres del Paine wandern?

  • Der Torres del Paine Nationalpark ist nicht ohne Grund einer der bekanntesten Nationalparks in Patagonien-Chile und der ganzen Andenregion: Unvergleichlich schroff sind die Gipfelwelten, artenreich die Tierwelt und die Gletscherzungen sind (noch) von beeindruckender Größe.
  • Auf einer Trekkingtour durchwandert man unterschiedliche Landschaften und oftmals mehrere Klimazonen am Tag: Zwar kratzen die Berge gerade einmal an der 3000-Meter-Marke, dennoch aber herrschen auf den Pässen Bedingungen wie sonst über 3000 Meter Höhe, insbesondere bei der Querung des John-Gardner-Passes. In den Tälern kann es hingegen warm und sogar tropisch feucht werden.

Besser den O-Circuit oder den W-Trek wandern?

  • Der "W" Circuit und der "O" Circuit sind die beiden klassischen Trekking-Touren im Torres del Paine-Park. Das „O" startet an der Guarderia Laguna Amarga und führt gegen den Uhrzeigersinn, üblicherweise in sieben Tagesetappen, einmal durch den kompletten Paine-Park. Dabei erlebt man andine Wüsten, Urwälder, Sumpfgebiete, Hochgebirgspässe, Gletscherzungen und spitze Felsnadeln, die in sich ständig wandelnde Wolkenformationen ragen.
  • Der "W" Trek ist ein Teil des "O" Treks, der nur im Süden des Parks verläuft und den man auf 4 oder 5 Tagesetappen geht. Dabei geht man in die schönsten Täler, das Valle del Francés und das Valle Ascensio, hinein und wieder hinaus und vollführt die Form eines Ws. Allerdings ist der nördliche Teil des O-Circuit der einsamere der beiden Touren, da hier die Besucherzahl auf 100 am Tag und auf dem W-Circuit auf ca. 300 am Tag beschränkt ist.
Der Torres del Paine O Circuito war sensationell,
die Gruppe toll, unser Wetterglück unfassbar, zur Landschaft fehlen mir die Worte, die Organisation war perfekt und unser Guide einfach super - jemand, dem die Berge wirklich am Herzen liegen. Also riesiges Dankeschön an euch, dass ihr uns eine so wunderbare Patagonien Trekking-Tour ermöglicht habt! Carina, Deutschland
Perfekte Organisation eines "rundum Sorglos-Trips"
Die perfekte Art, zu zweit oder individuell in der kleinen Gruppe diese tolle Gegend zu entdecken. Unser Guide in Patagonien war nicht nur riesig nett, fürsorglich und kompetent, sondern er war einfach auch ein klasse Gesprächspartner. Das war der wahre Luxus bei dieser Wanderreise! Ute & Wolfgang - Deutschland

Gibt es TAGESWANDERUNGEN abseits der Touristenpfade?

Hier haben wir mehrere Geheim-Tipps:

  • die relativ flache Wanderung entlang der Laguna Verde (Mirador del Toro) südlich der Hauptwege des W-Treks. Die Aussicht auf das Paine-Massiv und die zweifärbigen „Cuernos“ (Hörner) ist atemberaubend.
  • Die wenig begangene Wanderung in das Pingo-Tal westlich des Lago Grey mit beeindruckenden Ausblicken auf den höchsten Berg im Park, den Paine Grande. Wahrscheinlich werden Sie mehr seltene Südandenhirsche (Huemuls) als Menschen sehen. Erkunden Sie mit einem lokalen Guide die Gletscher Pingo und Zapata.
  • Eine dritte, weniger bekannte, aber auch sehr schöne Wanderung ist die Tour zum Aussichtspunkt „Mirador Ferrier“ westlich des Nationalparks Torres del Paine. Die Belohnung nach einem steilen, zweistündigen Aufstieg ist eine ganz besondere Perspektive auf das gesamte Paine-Massivs, die Gletscher des Patagonischen Inlandeises und fast alle Seen des Parks, schimmernd in Blau, Grau oder Türkis.

Warum sollte ich mit Guide und Träger wandern? 

Ein erfahrener und zertifizierter MOSER Active Trekking-Guide bringt immer ein hohes Maß an zusätzlicher Sicherheit. Mit dem Satellitentelefon kann er im Fall einer Verletzung Hilfe rufen, er kennt die Tücken der Wege und kann nicht zuletzt auf vieles hinweisen, was man sonst im Vorbeiwandern möglicherweise nicht bemerkt hätte. Viele wissenswerte Insiderinformation über Pflanzenwelt, Land und Leute bekommt man vom Guide während des Wanderns vermittelt. Wer mit Guide und Träger wandert, hat außerdem den Vorteil, dass er Zelt, Schlafsack und Isomatte abgeben und somit den Rucksack um viele Kilo erleichtern kann.

Doch auch wenn man in professioneller Begleitung unterwegs ist: Wichtig ist, dass die Teilnehmer bei Antritt der Reise körperlich fit und den Anforderungen eines mehrtätigen Trekkings gewachsen sind.

Wenn Sie den "Torres del Paine O-Trek" bei MOSER Active buchen, so sind ein erfahrener, zertifizierter Guide und die Träger für Zelte und persönliche Ausrüstung stets im Reisepreis enthalten.

MUSS ICH CAMPINGPLÄTZE RESERVIEREN?  

Die Zeltplätze müssen schon einige Monate vorab reserviert werden. Wenn Sie jedoch eine geführte MOSER Active-Tour buchen, müssen Sie sich keine Gedanken über Campingreservierungen machen. MOSER Active kümmert sich um die gesamte Organisation Ihrer mehrtägigen Wanderreise.

Gibt es im Sommer Moskitos im Park?

Im patagonischen Sommer (also im Europäischen Winter) ist die Hochzeit für Moskitos im Torres del Paine-Nationalpark. Viele Campingplätze sind nahe des Wassers gelegen und daher ist Draußensitzen in den Abendstunden MIT Moskitospray gemütlicher.

BRAUCHE ICH TREKKINGSTÖCKE?

Wir empfehlen dringend, mit Trekkingstöcken zu wandern. Wanderstöcke sind eine große Hilfe beim Überqueren kleiner Flüsse, rutschiger Hänge und unwegsamen Geländes. Wenn Sie keine eigenen mitbringen, können Sie diese bei MOSER Active ausleihen.

Ist das Wasser aus Flüssen und Seen trinkbar?

Man kommt auf allen Etappen des W- und des O-Circuit regelmäßig an Wasserläufen und Seen vorbei, an denen man die Wasserflasche auffüllen kann. Man braucht also nie größere Mengen Wasser mit sich zu führen. Das Wasser ist (fast) überall sehr sauber – aber auch hier gilt: Wer mit einem MOSER Active Guide unterwegs ist, bekommt die Infos, wo es die beste Wasserqualität zum Flaschenauffüllen gibt.

Wann ist die beste Zeit, um TORRES DEL PAINE zu besuchen?

Die idealsten Monate, um den Nationalpark Torres del Paine zu besuchen, sind November bis Februar. Wer ein bisschen mehr Einsamkeit bei den Wanderungen geniessen möchte, sollte den Torres del Paine in der Nebensaison in den Monaten Oktober, März oder April besuchen. Und wem Kälte nichts ausmacht, für den empfiehlt sich eine Winterwanderung im Juni, Juli oder August.

Wie ist das Wetter im Sommer im Torres del Paine?

Das Wetter kann sich in Patagonien mehrfach täglich und selbst mehrfach pro Stunde ändern. Man kann innerhalb kürzester Zeit einen Schneesturm und Sommerhitze erleben. Die einzige Konstante ist der Wind, der besonders bei der Überquerung von Pässen (John Gardner Pass) an den Wanderern zerrt. Was es eher selten gibt, sind Gewitter.

WELCHE TIERE KANN ICH BEOBACHTEN?

Zwischen faszinierenden Ausblicken auf die Granittürme und türkisblaue Seen können Wanderer im Torres del Paine eine Reihe von Wildtieren beobachten, darunter 26 Säugetierarten und mehr als 100 Vogelarten. Bestaunen Sie Guanacos, Pumas, den Südandenhirsch, riesige Andenkondore, Graufüchse, das Gürteltier und viele mehr.

Muss ich mich für den Paine-Park impfen lassen?

Für die Einreise nach Chile muss man vollständig gegen Covid-19 geimpft sein. Ansonsten gibt es für Chile bzw. Patagonien keine vorgeschriebenen Impfungen. Auch gibt es im Paine-Park keine Zecken und nur in Ausnahmefällen Moskitos, die Krankheiten übertragen könnten.

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Patagonien - Unberechenbare Schönheit

Trekkingtour durch mehrere Klimazonen

Der Torres del Paine Nationalpark ist nicht ohne Grund einer der bekanntesten Nationalparks in Chile und der ganzen Andenregion:

Unvergleichlich schroff sind die Gipfel, artenreich die Tierwelt und die Gletscherzungen sind (noch) von beeindruckender Größe. Auf einer Trekkingtour entlang des berühmten O-Circuits durchwandert man unterschiedliche Landschaften und oftmals mehrere Klimazonen am Tag...

Annika Müller auf dem O-Circuit Trip Januar 2020, im Trekking-Magazin 02/2021